Gesundheitliche Aspekte des Kunstrasens

Es halten sich mehrere Mythen, dass Kunstrasenplätze für die Gesundheit der Spieler gefährlicher sind als die Alternative mit Naturrasen. Diese sind im Allgemeinen nicht wahr.

Gemäß einigen Untersuchungen sind häufiger Verletzungen auf Kunstrasenplätzen zu verzeichnen. Dies kann dann der Fall sein, wenn keine erweichende Schicht unter dem Kunstrasen verlegt worden ist. Eine hochwertige und elastische Schicht mit ausreichender Dicke und regelmäßig nachgefülltem Einstreumaterial zwischen den Rasenfasern sichert, dass auf dem Kunstrasen nicht bemerkenswert mehr Prellungen vorkommen als auf einem herkömmlichen Platz.

Zudem können größere Abschürfungen durch ältere Kunstrasenbeläge entstehen, da das Rutschen generell im Fußball häufig verwendet wird und die Spieleruniform nicht alle Stellen der Arme und Beine bedeckt. Dieses Problem wurde mit der dritten Generation der Kunstrasenbeläge aus Polyethylen-Fasern gelöst.
Kunstrasen kann im Sommer heißer als Naturrasen werden, dem man mit der Bewässerung vor dem Training oder vor dem Spiel entgegenwirken kann.

Beim Kunstrasen wird als Einstreumaterial oft das aus alten Autoreifen angefertigte schwarze Gummi verwendet. Dessen Sicherheit wird für die Gesundheit und der Umwelt aufgrund der im Gummischrott enthaltenen Schwermetalle in einigen Untersuchungen in Frage gestellt. Wir verwenden als Einstreumaterial auf 5G Kunstrasenplätzen grünes Plastikgranulat mit Gummizusatz, das keine Schäden verursacht.